LEBEN · ERINNERN · STERBEN · TRAUER · DANK · ABSCHIED

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Großer Literatur-Ratgeber zu Tod und Trauer


Hier finden Sie eine umfangreiche und kommentierte Sammlung aktueller Bücher zu den Themen Trauer, Sterben, Tod, Abschied und Suizid.


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Als der Tod zu uns kam
Jürg Schubiger, Rotraut Susanne Berner (Illustr.)
ab 5 Jahren

Jürg Schubiger und Rotraut Susanne Berner erzählen in ihrem Bilderbuch von einem Ort und einer Zeit, in der man den Tod noch nicht kennt. Nicht mal seinen Namen.

„Tod? Nie gehört. Es gab kein letztes Stündchen damals, es gab nur ein erstes, zweites, drittes, tausendstes ... Immer eines dazu. Stündchen, Stündchen, so weit wir sehen konnten.' Alles, was existierte, blieb schön und heil.

Doch dann kommt – wie ein Fremder auf der Durchreise – eines Tages der Tod ins Dorf, oder besser: er stolpert hinein, denn er ist ungeschickt. So ungeschickt, dass die Kinder lachen müssen über ihn. So ungeschickt, dass er in der Nacht beim Rauchen auf dem Heustock das Haus niederbrennt. Als er am anderen Morgen weinend das tote, von einem Balken erschlagene Kind auf den Knien hält und sich selbst verzweifelt anklagt: „Was ich da wieder angestellt habe“, ist der Tod ein Häufchen Elend.

Wie mit dem Tod nicht nur das Leid in dieses Bilderbuch und in die Welt kommt, sondern auch Mitleid, Zuwendung und Trost, das zeigen Jürg Schubigers feingesponnener Text und Rotraut Susanne Berners klare, kluge Bilder auf geniale und berührende Weise.
(Quelle: Peter Peter Hammer Verlag)


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Als ich unsichtbar war
Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt
Martin Pistorius

Martin ist zwölf, als ihn eine rätselhafte Krankheit befällt: Er verliert seine Sprache, die Kontrolle über seinen Körper, ist nach wenigen Monaten völlig hilflos. Die Ärzte sagen seinen Eltern, er werde für immer schwerstbehindert bleiben. Was niemand ahnte: Im Kokon seines Körpers verbirgt sich ein schrittweise erwachender Geist und eine zutiefst lebendige Seele.
Martin Pistorius erzählt bewegend und absolut authentisch, was ihn in den elf Jahren der Hilflosigkeit am Leben gehalten hat.
(Quelle: Bastei Lübbe)


Lebensgeschichten & Erfahrungen
Sachbücher & Wissenschaft


Als Opa zu den Engeln ging
Gloria Yazdan Bakhsh

„Als Opa zu den Engeln ging“ erzählt vom tiefen Schmerz des neunjährigen Max, dessen geliebter Opa plötzlich verstorben ist. Seitdem ist nichts mehr, wie es einmal war.
Das Buch beschreibt liebevoll, wie er sich einen ganzen Sommer lang mit dem Verlust auseinandersetzt und am Ende loslassen kann, ohne jedoch seinen Opa zu vergessen.

Ein lebensbejahendes, positives Buch, welches das Gefühl der Trauer und der Liebe zu einem nahen Familienmitglied sensibel beschreibt.
(Quelle: Shaker Media)


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Alter John
Peter Härtling
Ab 10 Jahre

Alter John heißt eigentlich Jan Navratil und stammt aus Brünn. Aber alle nennen ihn Alter John, auch Vater, Mutter und die Enkelkinder Laura und Jakob. Nachdem sie in das kleine Haus gezogen sind, beschließen sie, den alten Mann zu sich zu holen. Zusammenleben ist nicht leicht, das muss jeder erst lernen. Die Kinder finden es allerdings spannend, denn seit Alter John bei ihnen ist, passiert jeden Tag etwas. Manchmal sind das ziemlich verrückte Dinge. Eines Tages ist Alter John zu schwach zum Aufstehen. Und alle müssen sich ans Abschiednehmen gewöhnen.
Eine berührende Familiengeschichte, ein 'echter Härtling', von Peter Knorr neu illustriert.
(Quelle: Beltz & Gelberg)


Bücher für Jugendliche
Romane, Erzählungen, Märchen


Am Ende ist da nur Freude
Was Sterbenden auf dem Weg ins Jenseits begegnet
David Kessler

Fallgeschichten zu übersinnlichen Phänomenen beim Sterben

Beim Sterbevorgang ereignen sich oft außerordentliche Phänomene. So erzählen Sterbende, dass sie Verwandte sehen, die bereits seit langem tot sind. Oder sie berichten aufgeregt davon, dass sie sich auf eine Reise zu neuen Zielen begeben. Oder der Sterbende nimmt plötzlich überfüllte Räume wahr, mit Menschen, die in seinem Leben eine Rolle spielten. Kessler schlägt mit seinen Fallgeschichten eine bislang unbekannte Seite der Sterbeforschung auf.
(Quelle: Goldmann Verlag)


Sachbücher & Wissenschaft
Sterben und Sterbebegleitung


Am Ende ist nicht Schluss mit lustig
Humor angesichts von Sterben und Tod.
Harald-Alexander Korp, Karl-Horst Möhl (Illustr.)

"Der Tod lächelt uns alle an. Das einzige, was man machen kann: zurücklächeln."
Krankheit, Sterben und Tod – da gibt es nichts zu lachen, oder?
Harald-Alexander Korp sieht das ganz anders. Lachen wirkt entspannend, hilft Sprachlosigkeit zu durchbrechen und schafft Erleichterung. In diesem Buch schildert er, wie der Humor dabei hilft, Sterben und Tod besser zu bewältigen. Menschen am Lebensende, Angehörige und vor allem Pflegende erfahren hier, wie der Humor als Widersacher der Angst auf spielerische Weise Distanz schafft und die Kraft für das Loslassen stärkt.

Kann ich den Tod abbestellen? – Mit Humor der Endlichkeit begegnen
Freude, Lachen und Humor – existenziell wichtig für Sterbende, Angehörige und Pflegepersonal
Ein unterhaltsames und praktisches Ermutigungs-Buch gegen die Unsicherheit und die Angst vor der Heiterkeit im Angesicht des Endes
Mit zahlreichen Karikaturen, Erlebnisberichten und vielen praktischen übungen
(Quelle: Gütersloher Verlagshaus / Random House)


Sachbücher & Wissenschaft
Sterben und Sterbebegleitung


An diesem Tage lasen wir nicht weiter
Das letzte Jahr mit meiner Mutter
Will Schwalbe

Eine Mutter, ein Sohn und eine Welt von Büchern

„Was liest du gerade?“ So beginnt das Gespräch zwischen Will Schwalbe und seiner Mutter Mary Anne. Sie ist todkrank, doch anstatt zu verzweifeln, widmet sie sich ihrer großen Leidenschaft, dem Lesen. Über ein Jahr begleitet Will seine Mutter bis zum Ende ihres Lebens – und durch eine Welt von Büchern, die sie gemeinsam erkunden: Joseph und seine Brüder, Die Eleganz des Igels, Der Vorleser ... Am Ende erkennt Will: Lesen ist nicht das Gegenteil von handeln – es ist das Gegenteil von sterben. Will Schwalbe erzählt die Geschichte jenes Jahres. Er erzählt von den Büchern, die ihrer beider Leben geprägt haben. Und er erzählt von Trauer, Angst und der Erkenntnis, dass das Glück ganz unerwartet aus dem Moment heraus entsteht.
(Quelle: Ullstein Buchverlage)


Lebensgeschichten & Erfahrungen


An meine Lieben
Was ich euch noch sagen will
Hubert Böke, Lene Knudsen

- Anregungen für eine zeitgemäße Ars moriendi
- Ein informationsreicher und schön gestalteter Ratgeber
- Mit vielen praktischen Tipps (u. a. zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht)

Eines Tages muss ich Abschied nehmen von dieser Welt. Wer diesem Gedanken nicht ausweicht, für den kann es wichtig sein, »zu Zeiten das Haus zu bestellen«. Dafür will dieses Buch eine Hilfe sein.

Es lädt ein zu einer inneren Begegnung mit der eigenen Sterblichkeit. Bewährte Texte sind es, die einen Zugang zum Thema eröffnen.
Im zweiten Teil geht es um ganz praktische Fragen: um persönliche Daten und Anweisungen für die Sterbephase, die Wünsche für Bestattung und Grab. Hier finden sich Informationen über Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten, gibt es Rat zur Bestattungsvorsorge.
Im dritten Kapitel haben die Leserinnen und Leser dann die Möglichkeit, ihre Lebensgeschichte und das, was sie den Zurückbleibenden sagen möchten, festzuhalten. Auf diese Weise bewahrt das Buch für die Trauernden die Verbindung zu dem gemeinsam gelebten Leben, das der Tod nicht nehmen kann.
(Quelle: Gütersloher Verlagshaus)


Ratgeber


Anders trauern
Neue Wege des Trauerns für Menschen mit geistiger Behinderung
Hans Heppenheimer, Ingo Sperl (Hrsg.)

Behinderteneinrichtungen und Altenheime sind Lebensgemeinschaften, in denen Trauer herrscht, wenn ein Mitbewohner stirbt. Die Betreuenden sind jedoch oft unsicher, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Es fehlt an Ritualen, an einer Trauerkultur. Anders trauern zeigt Möglichkeiten, wie bei Menschen mit Behinderung oder Demenz Trauer mit kreativen Methoden und Ritualen zur Sprache gebracht, und sie durchlebt und ausgedrückt werden kann.
(Quelle: Verlag Kreuz)


Sachbücher & Wissenschaft
Trauerwege und Trauerbegleitung


Anklage: Sterbehilfe
Machen unsere Gesetze Angehörige zu Straftätern?
Martina Rosenberg

Leben um jeden Preis?
Juni 2012. Das Gericht verurteilt einen 26-jährigen Mann zu drei Jahren Gefängnis. Er tötete seine Mutter, die seit sieben Jahren im Wachkoma in einem Pflegeheim lag. Ein Drama, das so nicht hätte passieren dürfen. Im Stich gelassen von der Gesellschaft und von der Politik, traf der Sohn eine unwiderrufliche Entscheidung. Wie konnte es dazu kommen?

Martina Rosenberg erzählt die authentische Geschichte eines Sohnes, der dem Leiden seiner Mutter nicht mehr tatenlos zusehen konnte – und sie stellt die Frage: Wollen wir in einer Gesellschaft leben, die mitfühlende Angehörige zu Straftätern macht?
(Quelle: Blanvalet / Random House)


Lebensgeschichten & Erfahrungen
Sachbücher & Wissenschaft



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vbt - Verein zur Förderung der Bestattungs- und Trauerkultur e.V.
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