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Großer Literatur-Ratgeber zu Tod und Trauer


Hier finden Sie eine umfangreiche und kommentierte Sammlung aktueller Bücher zu den Themen Trauer, Sterben, Tod, Abschied und Suizid.


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Abschied mit Himmelsglöckchen
Birgitt Möck, Claudia Hiekel (Illustr.)

ab 4 Jahre

“Himmelsglöckchen” hat eine besondere Aufgabe. Es soll den Menschen bei ihrer Rückkehr in den Himmel helfen. So macht sich der Engel auf den Weg zu drei Menschen, um ihre Sterne aus ihren alten und kranken Hüllen zu befreien. Sie freuen sich, da sie vom Himmel aus noch eine besondere Aufgabe haben.
Ein Vorlesebuch, das sich vor allem an kleinere Kinder richtet, die mit dem Tod konfrontiert werden und sich durch die Trennung von einem Bruder, einer Schwester, Eltern oder Großeltern mit diesem Thema auseinandersetzen müssen. Hier kann die märchenhafte Erzählung eine gute Brücke sein.
(Quelle: Lebensweichen Verlag)


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Abschied von Anna
Michaela Holzinger, Heide Stöllinger (Illustr.)

Ab 3 Jahren

Dieses Bilderbuch erzählt die einfühlsame Geschichte aus der Sicht eines kleinen Kindes, wie es das Kranksein und schließlich den Tod einer geliebten Person erlebt und was ihm hilft, den Verlust zu bewältigen.

Leihoma Anna ist großartig, denn sie kocht gut, kann wunderbare Geschichten erzählen und ist untertags die wichtigste Bezugsperson für einen kleinen Jungen, der Drachen über alles liebt. Die Welt ist in Ordnung, bis eines Tages die betagte Leihoma krank wird. Ängste kommen hoch, Gott sei Dank ist Mama da zum Trösten. Und auch Papa ist wichtig, damit die ganze Familie auf dem Begräbnis Abschied von Anna nehmen kann. Die vielen Erinnerungen an die schöne gemeinsame Zeit helfen der Familie, den Verlust zu bewältigen. Und den Jungen tröstet besonders, wenn er Annas Geschichte vom Drachen mit dem Zauberkoffer erzählen kann. Auch dieses starke Tier hat seine letzte Reise bereits angetreten - und lebt trotzdem in den Erzählungen weiter.

Dieses Bilderbuch hilft Kindern ab drei Jahren, um über die schwierigen Themen Älterwerden, Sterben und Tod zu sprechen. Mit einfachen und behutsamen Worten werden die Abschiedsszenen formuliert; liebevoll und ausdrucksstark sind die Hauptdarsteller von der bekannten österreichischen Zeichnerin Heide Stöllinger dargestellt.
(Quelle: Tyrolia)


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Abschied von der kleinen Raupe
Heike Saalfrank, Eva Goede

Eine liebevoll und poetisch erzählte und gemalte Geschichte um Miteinander und Trennung, um Freude und Trauer, die den Tod als Anfang, als Beginn eines anderen Lebens, zeichnet.

Auf einer Wiese am Waldrand lebten einst zwei Freunde namens Schmatz und Schmierle. Schmatz war eine Raupe und wohnte in einer schönen Blume. Schmierle war ein Schneck, und er trug sein Haus auf dem Rücken mit sich herum. Jeden Morgen rüttelte Schmierle ungeduldig an Schmatz Schlafblume und rief: 'Steh endlich auf, du Schlafmütze! Die Sonne steht schon am Himmel. Hast du dir wenigstens überlegt, was wir heute tun könnten?' Und da Schmatz zumeist eine Antwort auf diese Frage wusste, hatten sie eine Menge Spaß zusammen. Bis Schmierle eines Tages vergeblich an der Blume rüttelte und Schmatz verschwunden war ...
(Quelle: Echter-Verlag)"


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Abschied von Opa Elefant
Isabel Abedi, Miriam Schlumm-Cordes (Illustrationen)
(für Kinder ab 3 Jahren)

Opa Elefant verabschiedet sich bei seinen Enkelkindern. Er erklärt ihnen, dass er sterben und nicht zurückkommen wird. Die Elefantenkinder überlegen, was wohl passiert, wenn man gestorben ist. Geht man auf den Wolken spazieren und macht mit den Engeln Musik? Oder kommt man als Schmetterling zurück? Aber eines wissen die Kinder ganz genau: In ihren Träumen und Gedanken wird ihr Opa immer bei ihnen sein.
Eine einfühlsame Bilderbuchgeschichte, die Eltern hilft, mit ihren Kindern über Tod und Verlust zu sprechen. Mit besonders stimmungsvollen und malerischen Bildern.
(Quelle: Verlag Heinrich Ellermann)


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Abschied von Papa
Auf dem Weg ins Licht
Ein Trostbuch
Barbara Dietrich

Tinas Papa stirbt, und das ist schrecklich. Im Traum darf Tina ihren Papa in die ‚andere Welt' begleiten, und dort kommt sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die spannendste Entdeckung allerdings ist die Feststellung, dass es eigentlich gar keinen Tod gibt! Unsere Seelen sind unsterblich und leben und lernen in jener anderen Welt immer weiter. „Und wenn du irgendwann einmal stirbst', verspricht ihr Papa, „dann komme ich dich abholen!' Ja, wenn das so ist, dann muss man doch überhaupt keine Angst mehr vor dem Sterben haben, oder?
(Quelle: Smaragd Verlag)


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Abschied von Rune
Marit Kaldhol, Wenche Oyen (Bilder)

Die tief berührende, zart illustrierte Geschichte erzählt von Sara, deren bester Freund Rune beim Spielen am See ertrunken ist – in dem Moment, in dem Sara kurz nach Hause gelaufen war.
Sara ist verzweifelt: „Sehe ich ihn wirklich nie, nie mehr wieder?“, fragt sie. „Nein, nie wieder“, antwortet Mama. „Aber irgendwie ist er trotzdem nicht ganz fort, denn wenn wir an ihn denken, können wir ihn ja in uns drin sehen. Und dann können wir auch mit ihm sprechen.“ Sara versucht es, und das Gefühl, dass Rune ihr weiterhin nahe sein wird, hilft ihr, den Schmerz leichter zu ertragen.

Eine Empfehlung an Eltern: Sie sollten diese ergreifende Geschichte zusammen mit ihrem Kind lesen – auch um ihm mögliche Ängste vor dem Schlafen zu nehmen, indem sie ihm erklären, dass Erwachsene manchmal sagen, „er ist für immer eingeschlafen“, wenn sie in Wirklichkeit sagen wollen, dass jemand „gestorben“ ist. (ag)

Ausgezeichnet unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1988


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Adieu, Herr Muffin
Ulf Nilsson, Anna-Clara Tidholm (Illustrationen)

Ein Bilderbuch über ein Meerschweinchen namens Herr Muffin. Ein Bilderbuch über das Altwerden und Sterben. Ein Bilderbuch über den Umgang mit dem Traurigsein.

Herr Muffin ist ein Meerschweinchen. Ein Meerschweinchen, dessen Tage gezählt sind. Er wohnt in einem umgedrehten blauen Karton. Herr Muffin bekommt gerne Post. Auch wenn er seine Briefe meistens aufisst. Oft sitzt er in seinem blauen Haus und denkt an sein Leben.
An Victoria und an die sechs kuscheligen Kinder. An das Ende der Welt, zu dem sie einmal gemeinsam spaziert waren.
Herr Muffin hat Schmerzen, doch die Tierärztin schüttelt nach der Untersuchung den Kopf. Und dann ist Herr Muffin plötzlich tot.
Viele Trauergäste weinen an seinem Grab. Das ganze Land ist in Trauer. Vielleicht wird der König da sein und die Königin. Vielleicht wird die Beerdigung im Fernsehen und im Radio übertragen.
Jetzt weißt du mehr als wir, Herr Muffin.

Erneut kommt ein ungewöhnliches Buch über den Tod aus Schweden. Ein Buch, das anrührt, tröstet und die Angst nimmt. Ein Buch, das den höchsten Preis für ein schwedisches Kinderbuch erhielt, den August-(Strindberg-)Preis.
Ulf Nilsson und Anna-Clara Tidholm schaffen es mit Adieu, Herr Muffin, uns einen Moment innehalten zu lassen, um mit Kindern über Leben und Tod nachzudenken.
(Quelle: Moritz Verlag)


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Als der Tod zu uns kam
Jürg Schubiger, Rotraut Susanne Berner (Illustr.)
ab 5 Jahren

Jürg Schubiger und Rotraut Susanne Berner erzählen in ihrem Bilderbuch von einem Ort und einer Zeit, in der man den Tod noch nicht kennt. Nicht mal seinen Namen.

„Tod? Nie gehört. Es gab kein letztes Stündchen damals, es gab nur ein erstes, zweites, drittes, tausendstes ... Immer eines dazu. Stündchen, Stündchen, so weit wir sehen konnten.' Alles, was existierte, blieb schön und heil.

Doch dann kommt – wie ein Fremder auf der Durchreise – eines Tages der Tod ins Dorf, oder besser: er stolpert hinein, denn er ist ungeschickt. So ungeschickt, dass die Kinder lachen müssen über ihn. So ungeschickt, dass er in der Nacht beim Rauchen auf dem Heustock das Haus niederbrennt. Als er am anderen Morgen weinend das tote, von einem Balken erschlagene Kind auf den Knien hält und sich selbst verzweifelt anklagt: „Was ich da wieder angestellt habe“, ist der Tod ein Häufchen Elend.

Wie mit dem Tod nicht nur das Leid in dieses Bilderbuch und in die Welt kommt, sondern auch Mitleid, Zuwendung und Trost, das zeigen Jürg Schubigers feingesponnener Text und Rotraut Susanne Berners klare, kluge Bilder auf geniale und berührende Weise.
(Quelle: Peter Peter Hammer Verlag)


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Als Opa zu den Engeln ging
Gloria Yazdan Bakhsh

„Als Opa zu den Engeln ging“ erzählt vom tiefen Schmerz des neunjährigen Max, dessen geliebter Opa plötzlich verstorben ist. Seitdem ist nichts mehr, wie es einmal war.
Das Buch beschreibt liebevoll, wie er sich einen ganzen Sommer lang mit dem Verlust auseinandersetzt und am Ende loslassen kann, ohne jedoch seinen Opa zu vergessen.

Ein lebensbejahendes, positives Buch, welches das Gefühl der Trauer und der Liebe zu einem nahen Familienmitglied sensibel beschreibt.
(Quelle: Shaker Media)


Kinderbücher zu Tod und Trauer


Annas Himmel
Stian Hole

Empfohlen ab 5 Jahren

„Wenn Mama nur zurückkommen und mir die Haare flechten könnte“, sagt Anna. „Ja, wenn“, antwortet Papa. Die Kirchenglocken läuten schon, und die beiden müssen für immer Abschied nehmen: Anna von ihrer Mutter, ihr Papa von seiner Frau. Bevor sie sich mit einem großen Blumenstrauß dem Unvermeidlichen stellen, nimmt Anna ihren Papa mit auf eine Traumreise: „Vielleicht jätet Mama jetzt Unkraut im Paradies. Gott freut sich bestimmt über eine Gärtnerin.“

Bilder von ungeheurer malerischer Kraft geben eine Ahnung davon, wie sich ein großer Verlust anfühlt – und wie gut es ist, wenn man ihn gemeinsam bewältigen kann. Bei aller tief empfundenen Trauer ein helles, zuversichtliches und tröstliches Bilderbuch.
(Quelle: Hanser Verlag)


Kinderbücher zu Tod und Trauer



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